Entdecke die Holz-Erlebniswelt - Steirische Geheimtipps

Säge Holzmuseum

Entdecke die Holz-Erlebniswelt

Das grüne Herz Österreichs, so nennt sich die Steiermark! Aber was weißt du eigentlich über die Wälder in unserem schönen Bundesland? Was braucht der Wald bzw. der Baum um zu (über)leben? Welche Bäume gibt es überhaupt und was wird daraus gemacht? Das und noch viel mehr kannst du in der Holz-Erlebniswelt im Holzmuseum in St. Ruprecht ob Murau erfahren. Neben zahlreichen interessanten Informationen rund um Borke und Baum kommt hier der Spaß natürlich nicht zu kurz.

Ein Spaziergang durchs Arboretum

Bei einem Spaziergang durchs Arboretum, so nennt sich der Baumgarten im Holzmuseum, wird einem einiges über unseren heimischen Baumbestand nähergebracht. Über 70 verschiedene Baum- und Straucharten gibt es hier zu bestaunen. Aber auch verschiedenste Gräser, Wald- und Wiesenkräuter gilt es zu entdecken. So erfährt man zum Beispiel wie die Nordmanntanne zu ihrem Namen kam, woher sie eigentlich kommt und wie sie Europa erobert hat. Ebenso erfährst du wieso ein Wald ohne Ameisen nicht gesund sein kann und das der Ginkgo der wohl widerstandsfähigste Baum ist.

Bei dem Rundgang durch den ruhigen idyllischen Wald lernt man die unterschiedlichen Baumarten näher kennen und erfährt allerhand wissenswertes über die Bäume. Anfassen, riechen und schmecken runden das Programm ab und machen das Thema nicht nur für die kleinen Besucher zu einem spannenden Erlebnis. Verborgen in dem kleinen Wäldchen, steht eine Unterstandshütte, wie man sie auf jeder Alm findet. Hier gilt es, den „geheimen“ Mechanismus zu finden, um die Türe zu öffnen. Wissen, das man auf der Alm durchaus gebrauchen kann. Außerdem wurde die Hütte von einem Siebenschläfer als neue Wohnstatt auserkoren. Mit etwas Glück kann man einen kurzen Blick auf das possierliche Tierchen werfen. Ein Barfussweg lädt zum Abschluss ein den Wald mit allen Sinnen zu fühlen. Eine wirklich schöne und durchaus spannende kleine Wanderung für Groß und Klein.

Das Holz-Museum

Hier geht es wie der Name schon erahnen lässt um Holz. Und zwar einerseits um den Rohstoff, andererseits auch um die Produkte die daraus gewonnen werden. Liebevoll aufbereitet finden große und kleine Entdecker hier viele spannende Infos rund ums Holz. So gibt es Beispielsweise Möbel, die abgehoben aussehen, ein riesiges Hamsterrad, eine Klangkiste oder ein überdimensionales Xylophon. Alles kann man selbst ausprobieren, so wird wissen kindgerecht und spannend aufbereitet.

Während man so durchs Museum schlendert und neben den vielen Mitmachstationen viel Wissenswertes über den Rohstoff Holz erfährt, merkt man schnell, dass man auch durch die Geschichte wandelt. Denn hier werden nicht nur moderne Holzerzeugnisse ausgestellt, sondern auch jene, die mittlerweile beinahe in Vergessenheit geraten sind. Ein besonderer Spaß sind die Mäusefallen von anno dazumal. Denn hier gilt es herauszufinden wie genau diese eingesetzt wurden. Aber es gibt auch Handwerkskunst auf hohem Niveau: Beispielsweise Puppenhäuser und Ähnliches. Im Obergeschoss findet sich das Duft- und Tastlabor. Hier wird geschnuppert und angefasst, geraten und erkannt. Ein wirklich spannendes Museum das mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen lässt.

Architektur zum Tasten

Besondere Erwähnung muss hier noch die Ausstellung für Blinde finden. Denn hier wurde regionale Architektur in kleinen Holzmodellen nachgebildet und ermöglicht es so auch Sehbehinderten die schönen Gebäude der Gegend durch fühlen zu „sehen“. Eine wirklich schöne Idee, die man so, nur selten vorfindet.

Das Kreativprogramm

Von Juli bis September bietet das Holzmuseum außerdem ein Kreativprogramm für Kinder und Erwachsene an. Hier wird gesägt, gehämmert und gemalt und so entstehen – aus Holz – ein Boot, ein Auto oder Windspiel. So kommen die Kleinen vollends auf ihre Kosten und haben noch eine selbstgebastelte Erinnerung für zuhause.

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