Der Dachstein - Erlebe in schwindelerregender Höhe eine frostige Reise durch die Steiermark - Steirische Geheimtipps

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Der Dachstein – Erlebe in schwindelerregender Höhe eine frostige Reise durch die Steiermark

Du bist ein richtiger Abenteurer? Du liebst den Nervenkitzel? Dann musst du unbedingt diesen Tipp erleben! Hier kannst du einen atemberaubenden Ausblick in schwindelerregender Höhe genießen, auf dem frostigen Thron im Eispalast Platz nehmen, den Gang über die Hängebrücke wagen und dich zu guter Letzt ins Nichts stürzen!

Cabrio-Feeling in der Panoramagondel

Am Dachstein Gletscher kann man an einem Tag mehr erleben als so mancher in seinem ganzen Leben. Alles beginnt, wie so oft, noch recht harmlos im Tal. Hier fährt man über eine Mautstraße, Achtung freilaufende Kühe, zur Panoramagondel um auf den Dachstein zu kommen. Die Mautstraße ist bei Benützung der Gondel übrigens kostenlos. Mit der rundum-verglasten Dachstein Panoramagondel geht’s es auf das höchste Gebirgsmassiv der Steiermark. Und das ist wirklich ein Erlebnis! In nur 6 Minuten legt die Bahn den Weg vom Tal bis zur Bergstation und somit rund 1000 Höhenmeter zurück. Einige Gondeln haben sogar einen Balkon, von dem aus man eine absolut tolle Sicht auf die umliegende Landschaft genießen kann. Für die Fahrt mit der Gondel ist vorab eine Reservierung (im Internet) unabdingbar.
Oben angekommen geht es zur ersten Mutprobe … dem Skywalk!

Atemberaubender Ausblick in schwindelerregender Höhe – Der Skywalk

Kommt man aus der Panoramagondel, geht es nach links zum Sky Walk. Hier erwartet einen ein absolut atemberaubendes Bergpanorama, das seines gleichen sucht. Bei guter Fernsicht kann man den Blick über die Hohen Tauern bis hin nach Slowenien und Tschechien schweifen lassen.

Steht man erst an der Spitze der Aussichtsplattform, wird schnell klar, wieso sich der Sky Walk auch die spektakulärste Aussichtsplattform der Alpen nennt. Wenn man jetzt einen Blick auf seine Füße riskiert, sieht man, dass die Plattform aus Glas besteht! Der Glasboden bietet nun den freien Blick auf die 250 Meter senkrecht abfallende Felswand des Hunerkogels. Und das ist nichts für schwache Nerven. Denn so mancher wagt den Schritt auf den Glasboden lieber nicht.

Langsam wird´s ernst! – Die Hängebrücke

Vom Skywalk geht es nun vorbei am hüfthohen Schnee in Richtung Gletscher, denn nur 3 Gehminuten von der Bergstation entfernt liegt die Hängebrücke über, die man zum Eispalast sowie zur „Treppe ins Nichts“ gelangt. Der Weg über die 1 m breite sowie 100 m lange Hängebrücke wird für so manchen zur Mutprobe. Immerhin ist die Hängebrücke am Dachstein die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs. Die Brücke befindet sich in etwa 400 m über dem Boden und das immerhin auf dem Dachstein, dem mit 2995 m höchsten Gipfel der Steiermark. Beim Begehen der Brücke spürt man die Schritte der anderen Besucher und somit ein leichtes wippen. Durch das 1,3 m hohe Geländer und die Seile aus Stahl, von der die Brücke gehalten wird, hat man jedoch stets ein Gefühl von Sicherheit.
Der Ausblick auf die umliegenden Berge und ins Tal unter einem, ist phänomenal. Ein Foto von der Brückenüberquerung ist hier Pflicht. Denn immerhin erlebt man nicht jeden Tag solch einen Nervenkitzel.

Einmal ins „Nichts“ stürzen!

Wenn man von der Hängebrücke kommt, staut es sich ein wenig. Wieso? Na, weil sich alle ins „Nichts„ stürzen möchten! Klingt vielleicht ein wenig komisch, ist jedoch ein absolutes Highlight.

In schwindelerregender Höhe befindet sich ein Glaspodest. Wenn man die 14 Treppen bis zum Podest hinuntersteigt, steht man direkt in der Felswand, unter einem liegen nun 400 Meter bis zur nächsten Wand. Das ist wirklich nichts für schwache Nerven. Hier finden max. 4 Personen zeitgleich Platz, der Ausblick, den man von dort hat, ist gigantisch. Das Gefühl als würde man mitten in der Felswand schweben, sollte jeder einmal genossen haben. Der Mut wird definitiv belohnt!

Der Eispalast – Eine mystische Reise durch die Steiermark

Zurück von der „Treppe ins Nichts“ steht man quasi direkt vor dem Eingang zum Eispalast.
Etwa 6 Meter unter dem ewigen Eis des Gletschers wird man hier auf eine Reise durch die Steiermark geschickt. Zeitgleich dürfen immer nur 40 Personen den Eispalast betreten, damit die Kunstwerke die dort verborgen sind nicht schmelzen. Der Name ist hier Programm, denn absolut alles besteht hier aus Eis. Egal ob Wände, Boden (Achtung Rutschgefahr) oder die Skulpturen selbst. Alles funkelt und glitzert im Schein des ewigen Eises.  Und hier gibt es einiges zu sehen. Von riesigen Kristallen, welche die Salzwelten Altaussee repräsentieren, über den Grazer Uhrturm zu einem Adler und einem Bären, die für den Wilden Berg in Mautern stehen, den Lindwurm vom Grimmingboden, die Riegersburg, den Schladminger Hopsi, den Wassermann im Erzberg bis hin zum Kristalldom sowie einem eisigen Thron, auf dem man für Fotos Platz nehmen darf. Alle Skulpturen werden in verschieden Farben beleuchtet und werden so zu eisigem Leben erweckt. Überall im Eispalast befinden sich kunstvoll geschnitzte Säulen, die dem Ort mystisches Leben einhauchen. Ein Besuch im Eispalast ist ein absolutes Muss!

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, ein Ausflug auf den Dachstein ist von der ersten bis zur letzten Minute ein Erlebnis. Hier kommt die ganze Familie voll auf ihre Kosten. Für Abenteurer gibt es hier einiges zu erleben. Auch eine Wanderung auf den Dachstein oder den Gjaidstein, sind durchaus, zusätzlich zu den hier beschriebenen Sehenswürdigkeiten, an einem Tag, zu schaffen. Also egal ob Abenteurer, Naturliebhaber oder Familie mit Kindern, hier wird allen etwas geboten.

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  • Adresse Dachstein Gletscherbahn Ramsau
    Schildlehen 79
    8972 Ramsau am Dachstein

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